Hundeerziehung:

Tipps und Tricks fĂŒr deinen Vierbeiner

1. EinfĂŒhrung in die Hundeerziehung: Was du wissen musst

Hundeerziehung ohne Vorwissen kann herausfordernd sein. Dabei musst du zunĂ€chst wissen, dass Hunde nicht von Natur aus gehorsam sind und ihnen Verhaltensweisen beigebracht werden mĂŒssen. Geduld, BestĂ€ndigkeit und effektive Kommunikation sind dabei essenziell. Lerne, die Signale deines Hundes zu erkennen und verwende klare, einfache Kommandos. Belohnungen und positive VerstĂ€rkung fördern erwĂŒnschtes Verhalten.

Ein professioneller Trainer kann zudem hilfreich sein, um unbemerkte Muster zu identifizieren. Der Prozess erfordert Zeit und Geduld, stÀrkt aber die Bindung zu deinem Hund und bereichert das Zusammenleben.

2. Die Bedeutung von Bindung in der Hundeerziehung

Ein wichtiger Baustein in der Hundeerziehung ist die Bildung einer starken Bindung zwischen dir und deinem Vierbeiner. Eine solide Bindung ist die Grundlage fĂŒr ein harmonisches Zusammenleben und erleichtert das Training erheblich. 

Bindungsorientierte Hundeerziehung beruht auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Der Hund sollte sich auf dich verlassen können und nicht aus Angst oder Unsicherheit gehorchen. Gebe deinem Hund Sicherheit und BestĂ€ndigkeit. RegelmĂ€ĂŸige Routinen, klare Regeln und liebevoller Umgang sind essenziell, um ein vertrauensvolles VerhĂ€ltnis aufzubauen. 

Positive VerstĂ€rkung spielt in der Bindungsarbeit eine entscheidende Rolle. Belohne gutes Verhalten deines Hundes umgehend – sei es durch Leckerlis, Lob oder spielerische AktivitĂ€ten. Dabei ist Timing entscheidend. Die Belohnung sollte direkt oder spĂ€testens innerhalb von wenigen Sekunden nach dem gewĂŒnschten Verhalten stattfinden, damit der Hund den Zusammenhang erkennt. 

Spiele und gemeinsame AktivitÀten fördern ebenfalls die Bindung. Sie bieten deinem Hund nicht nur körperliche, sondern auch geistige BeschÀftigung und stÀrken euer VertrauensverhÀltnis. 

Es kann Situationen geben, in denen du UnterstĂŒtzung bei der Hundeerziehung brauchst. Ein professioneller Hundetrainer kann dabei helfen, individuelle Herausforderungen zu ĂŒberwinden und die Bindung zwischen dir und deinem Hund weiter zu stĂ€rken. Er bringt Fachwissen und Erfahrung mit und kann dir wertvolle Tipps fĂŒr eine erfolgreiche Hundeerziehung geben. 

In der Bindungsarbeit sollte stets das Wohlbefinden deines Hundes im Vordergrund stehen. Er ist dein Partner und Freund und verdient Respekt und liebevollen Umgang. Denn nur mit einer starken Bindung kann Hundeerziehung wirklich gelingen.

3. Erste Schritte der Hundeerziehung: Basis-Kommandos antrainieren

In der Hundeerziehung sind die ersten Schritte, speziell das Antrainieren der Basis-Kommandos, besonders wichtig. Wir empfehlen die folgenden Schritte:

  • Beginne mit einfachen Befehlen wie “Sitz” oder “Platz”. Dabei ist es wichtig, dass du geduldig bist und den Hund nicht ĂŒberfordert. Erwarte nicht, dass er die Kommandos sofort versteht. Jede Hundepersönlichkeit ist individuell und manche lernen schneller als andere.
  • Entwickle eine klare und einheitliche Kommunikation. Verwende immer die gleichen Befehle fĂŒr die jeweilige Aktion und achte darauf, dass auch alle anderen Familienmitglieder dies tun. Diese Konsequenz erleichtert deinem Hund das Lernen und Verstehen.
  • Achte auf eine positive VerstĂ€rkung. Jede gelungene Aktion deines Hundes sollte belohnt werden. Dies kann in der Hundeerziehung durch ein Leckerli, Streicheln oder Lob geschehen. So wird dein Hund verstehen, dass er etwas richtig gemacht hat und es gerne wiederholen.
  • Plane kurze, aber regelmĂ€ĂŸige Trainingseinheiten. Lange Trainingseinheiten können deinen Hund ĂŒberfordern und demotivieren. Kurze Einheiten von ca. 5-10 Minuten, dafĂŒr aber mehrmals am Tag, lassen deinen Hund nicht nur wichtige Kommandos lernen, sondern stĂ€rken auch die Bindung zwischen euch beiden.
  • Sei geduldig und positiv. Hunde spĂŒren Stimmungen sehr deutlich. Wenn du frustriert oder ungeduldig bist, wird sich das auf deinen Hund ĂŒbertragen. Bleibe deshalb immer geduldig und gehe mit einer positiven Einstellung ins Training – auch wenn dir eigentlich gar nicht danach ist.

Denke immer daran, in der Hundeerziehung geht es nicht um Dominanz, sondern um verstÀndliche Kommunikation und Vertrauen. Jeder Hund ist ein Individuum mit eigener Persönlichkeit und Lerngeschwindigkeit. Respektiere das und passe dein Training entsprechend an.

4. Hundeerziehung: LeinenfĂŒhrigkeit richtig ĂŒben

In der Hundeerziehung ist die korrekte LeinenfĂŒhrung eine weitere wichtige Komponente. Beginne mit kurzen Trainingseinheiten in einer bekannten und ruhigen Umgebung. Der Garten oder das Wohnzimmer sind ideal fĂŒr den Start. 

Die Grundlage einer guten LeinenfĂŒhrung ist eine bequeme Leine und ein passendes Halsband oder Geschirr. Gleichzeitig sollte dein Hund schon die Kommandos “Sitz” und “Hier” beherrschen.  

Übe zunĂ€chst die LeinenfĂŒhrung im Stehen. Belohne deinen Hund dafĂŒr, dass er neben dir bleibt und nicht an der Leine zieht. Benutze zur Belohnung immer kleine Leckerlis, die dein Hund besonders mag. 

Wenn das gut funktioniert, gehst du einen Schritt weiter: Du beginnst langsam zu gehen. UnabhÀngig davon, ob der Hund an die Leine springt oder zieht, bleibst du ruhig. Beruhige deinen Hund mit sanfter Stimme und wenn er ruhig an deiner Seite lÀuft, lobst du ihn und gibst ihm gelegentlich ein Leckerli. 

Erhöhe schrittweise die Ablenkung, indem du die Übung in belebteren Umgebungen durchfĂŒhrst und die Dauer der SpaziergĂ€nge erhöhst. Wenn der Hund seine Aufmerksamkeit von dir weg lenkt, rufst du ihn zu dir und belohnst ihn, sobald er zu dir zurĂŒckkommt. 

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5. Umgang mit problematischem Verhalten: Bellen, Knurren und Aggression

 

In der Hundeerziehung sind einige Verhaltensweisen, wie Bellen, Knurren und Aggression, besonders herausfordernd.

 

  • Bellen ist eine natĂŒrliche Kommunikationsform fĂŒr Hunde, kann aber bei ĂŒbermĂ€ĂŸigem Gebrauch störend sein. Eine effektive Technik zur Korrektur dieses Verhaltens ist die konsequente Anwendung des Befehls “Ruhe”. Wenn dein Hund bellt und du das Kommando “Ruhe” gibst, belohnst du ihn sofort, wenn er aufhört zu bellen. Es ist wichtig, konsistent in der Hundeerziehung zu sein und nur zu belohnen, wenn das Bellen wirklich aufhört. 
  • Knurren hingegen ist oft ein Zeichen von Angst oder Unbehagen. Versuche die Auslöser fĂŒr dieses Verhalten zu identifizieren. Ist es ein bestimmter Mensch? Ein anderer Hund? Eine bestimmte Situation? Vermeide diese Auslöser, wenn möglich oder ĂŒbe positive Assoziationen mit ihnen.
  • Aggression ist ein ernstes Problem und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, und zwar bei kleinen und bei großen Hunden. ZunĂ€chst ist es wichtig, dass du professionelle Hilfe suchst. Ein erfahrener Hundetrainer kann dir helfen, die Ursache der Aggression zu identifizieren und einen individuellen Trainingsplan zu erstellen. Wichtig ist immer, nie mit Gewalt zu reagieren, sondern stattdessen auf VerstĂ€rkung und positiven Anreizen zu setzen.

6. Hundeerziehung im Alltag: Praktische RatschlÀge

Die Hundeerziehung im Alltag stellt sich fĂŒr viele Hundebesitzer als eine große Herausforderung dar – sei es durch mangelnde Zeit oder fehlende Erfahrung. Hier sind einige praktische RatschlĂ€ge, die bei dieser Aufgabe nĂŒtzlich sein können: 

Erstens, ĂŒbe und trainiere regelmĂ€ĂŸig mit deinem Hund. “Übung macht den Meister” – dieser Leitspruch gilt auch in der Hundeerziehung. Setze tĂ€gliche Trainingseinheiten fest und bleibe konsequent. Du kannst beispielsweise jeden Morgen oder Abend eine bestimmte Zeit fĂŒr das Training reservieren. So wird es sehr bald zu einer Routine und der Hund kann sich besser daran gewöhnen. 

Zweitens, sei geduldig und beharrlich. Hunde lernen nicht innerhalb eines Tages. Manchmal braucht ein Hund viel Zeit, um gewisse Befehle oder Regeln zu verstehen und sich daran zu halten. Gib nicht zu frĂŒh auf! Dein Durchhaltevermögen wird spĂ€ter belohnt werden. 

Drittens, nutze die SpaziergĂ€nge fĂŒr das Training. Bei diesen Gelegenheiten haben Hunde in der Regel eine hohe Aufmerksamkeitsstufe und sind bereit, Neues zu lernen. Es ist dabei besonders wichtig, dass du deinem Vierbeiner individuelle und speziell auf ihn abgestimmte Übungen anbietest. So kann auch der Alltag ein anregender und lehrreicher Ort fĂŒr deinen Hund werden. 

Viertens, sei konstant. Ein Hund kann nur lernen, wenn er klare und eindeutige Befehle erhÀlt. Das bedeutet, dass du dieselben Befehle immer in derselben Situation benutzt und keine Ausnahmen zulÀsst.

7. Gemeinsame Herausforderungen meistern: So kann ein Hundetrainer helfen

Es gibt gemeinsame Herausforderungen bei der Hundeerziehung, die du als Hundehalter echt schwierig finden könntest. Hierbei kann ein professioneller Hundetrainer einen großen Unterschied machen. Sie bringen das notwendige Fachwissen und die Expertise mit und können bei verschiedensten Problemen unterstĂŒtzend eingreifen.

 

  • Beherrschung grundlegender Kommandos: Ein Hundetrainer weiß, wie du deinem Hund grundlegende Anweisungen beibringst. Wenn du Schwierigkeiten hast, deinem Hund Befehle wie “Sitz”, “Platz” oder “Bleib” beizubringen, können sie dich mit effektiven Methoden unterstĂŒtzen.
  • Beruhigung bei Trennungsangst: Hunde mit Trennungsangst brauchen besondere Aufmerksamkeit. Ein professioneller Hundetrainer kann individuelle TrainingsplĂ€ne erstellen, die deinem Hund helfen, mit deiner Abwesenheit besser zurechtzukommen.
  • Sozialverhalten: Wenn dein Hund Schwierigkeiten hat, mit anderen Hunden oder Menschen zurechtzukommen, ist ein Hundetrainer die perfekte UnterstĂŒtzung. Sie können deinem Hund helfen, angstfrei und sicher mit anderen zu interagieren.
  • Anti-Aggressions Training: Ein qualifizierter Hundetrainer kann dir helfen, Aggressionsprobleme deines Hundes in den Griff zu bekommen. Sie verwenden sichere und effektive Methoden, um das aggressive Verhalten deines Hundes zu korrigieren.

8. Hundeerziehung bei Àngstlichen und unsicheren Hunden: Besondere Aspekte

Ängstliche und unsichere Hunde stellen eine besondere Herausforderung in der Hundeerziehung dar. Sie benötigen eine zusĂ€tzliche Portion Empathie, GĂŒte und Geduld. 

ZunĂ€chst einmal sei gesagt, dass es essenziell ist, die Angst deines Hundes ernst zu nehmen. Versuche, die Ursache seiner Unsicherheit zu verstehen und setze da an. Eine ruhige, bestĂ€ndige Umgebung gibt dem Hund Sicherheit und Vertrauen. WidersprĂŒchliche Verhaltensweisen und laute Stimmen können seine Unsicherheit noch verstĂ€rken. Sei daher immer ruhig und geduldig. 

FĂŒr die Hundeerziehung ist es wichtig, kleine Erfolge zu feiern. Überfordere den Hund nicht mit zu vielen neuen EindrĂŒcken oder Situationen auf einmal. Starte stattdessen mit kleinen, kontrollierbaren Herausforderungen und erhöhe langsam die KomplexitĂ€t. So kann der Hund sein Vertrauen in dich und seine Umwelt Schritt fĂŒr Schritt aufbauen. 

Auch positive VerstĂ€rkung ist ein SchlĂŒsselelement in der Hundeerziehung. Belohne deinen Hund fĂŒr sein mutiges Verhalten und schaffe so Anreize fĂŒr kĂŒnftige Begegnungen mit Ă€hnlichen Situationen. Hier können Leckereien, Streicheleinheiten oder Lobeshymnen gute Mittel der Wahl sein. 

Schließlich kann auch das Einbeziehen eines professionellen Hundetrainers hilfreich sein. Als Experten können Hundetrainer individuelle Trainingsmethoden und -techniken entwickeln, die speziell auf die BedĂŒrfnisse deines Ă€ngstlichen oder unsicheren Hundes zugeschnitten sind. Zögere also nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn du das GefĂŒhl hast, in der Hundeerziehung an deine Grenzen zu stoßen.

9. Fazit: Warum Geduld und Konsequenz SchlĂŒssel zum Erfolg sind.

In der Hundeerziehung sind Geduld und Konsequenz unerlĂ€sslich. Ohne diese beiden Merkmale ist es fast unmöglich, erfolgreich mit deinem Vierbeiner zu arbeiten. Doch warum sind gerade diese Faktoren fĂŒr die Hundeerziehung so wichtig? 

Ein Hund lernt nicht von heute auf morgen. Er braucht Zeit, um zu verstehen, was von ihm erwartet wird, und um sich an neue Regeln und Kommandos zu gewöhnen. Deshalb ist Geduld so wichtig: Sie gibt dem Hund die nötige Zeit zum Lernen und hilft dir, in schwierigen Lernphasen nicht die Nerven zu verlieren. 

Gleichzeitig ist Konsequenz bei der Hundeerziehung unabdingbar. WidersprĂŒchliches Verhalten kann fĂŒr einen Hund verwirrend und frustrierend sein. Wenn du also einmal ein bestimmtes Verhalten von ihm verlangst und beim nĂ€chsten Mal wieder zulĂ€sst, weiß er nicht, was er tun soll. Dadurch kann es zu Stress und Verhaltensproblemen kommen.  

Setze klare Regeln und folge diesen konstant, auch wenn es manchmal schwerfĂ€llt. Keine Ausnahmen, denn jede Ausnahme verwirrt den Hund und untergrĂ€bt deine AutoritĂ€t. Bleibe geduldig, selbst wenn es lĂ€nger dauert, als du gehofft hast. Es ist besser, einmal mehr zu ĂŒben, als voreilig Fortschritte zu erwarten. Mit Geduld und Konsequenz kann jeder Hund erfolgreich erzogen werden.  

FAQ fĂŒr Hundeerziehung

Wie fange ich mit der Hundeerziehung an?

 Um mit der Hundeerziehung zu beginnen, solltest du eine positive Lernumgebung in einer ruhigen Umgebung ohne Ablenkungen schaffen, damit sich dein Hund gut konzentrieren kann. Eine feste Routine mit festgelegten Zeiten fĂŒr Training, FĂŒtterungen und SpaziergĂ€nge hilft deinem Hund, sich zu orientieren. Starte das Training mit einfachen Befehlen wie „Sitz“, „Platz“, „Hier“ und „Bleib“, und nutze positive VerstĂ€rkungen wie Lob, Leckerlis oder Spielzeug, um erwĂŒnschtes Verhalten zu belohnen. Halte die Trainingseinheiten kurz und positiv, etwa fĂŒnf bis zehn Minuten mehrmals tĂ€glich, und achte auf Konsistenz bei Kommandos und Regeln, um deinem Hund zu helfen, besser zu lernen. Übe Geduld, da jeder Hund in seinem eigenen Tempo lernt, und erwĂ€ge den Besuch von Erziehungskursen oder die Zusammenarbeit mit einem professionellen Trainer, besonders bei Herausforderungen. FrĂŒhe Sozialisierung mit verschiedenen Menschen, Umgebungen und anderen Tieren ist ebenfalls wichtig, um soziales Verhalten zu fördern und Ängste sowie Aggressionen zu minimieren.

Welches Alter ist ideal, um mit der Hundeerziehung zu beginnen?

Das ideale Alter, um mit der Hundeerziehung zu beginnen, ist so frĂŒh wie möglich, ĂŒblicherweise sobald der Welpe bei dir zu Hause einzieht, oft im Alter von etwa 8 Wochen. In diesem jungen Alter sind Welpen besonders lernfĂ€hig und empfĂ€nglich fĂŒr die Grundlagen des Trainings. Wenn du frĂŒh anfĂ€ngst, kannst du sofort gute Verhaltensweisen fördern und unerwĂŒnschte Gewohnheiten verhindern. FrĂŒhes Training legt auch die Basis fĂŒr fortgeschrittene Übungen und hilft dabei, eine starke Bindung zwischen dir und deinem Hund aufzubauen. Selbst einfache Spiele und Interaktionen können als EinfĂŒhrung in das formale Training genutzt werden, was den Prozess fĂŒr dich und deinen Hund gleichermaßen angenehm und effektiv macht.

Kann ein Hund mit 2 Jahren noch erzogen werden?

Absolut, auch bei Hunden im Alter von zwei Jahren sind noch VerĂ€nderungen im Verhalten möglich. FĂŒr eine effektive Hundeerziehung ist es nie zu spĂ€t! Allerdings könnte es etwas mehr Geduld und BestĂ€ndigkeit erfordern als das Training eines Welpen. Die Notwendigkeit fĂŒr Hundeerziehung bei Ă€lteren Hunden kann aus unterschiedlichen GrĂŒnden entstehen. Vielleicht hast du einen Hund aus dem Tierheim aufgenommen, der bisher noch keine Erziehung genossen hat, oder du hast Änderungen im Lebensstil oder in der Familiensituation vorgenommen, die eine Neuerziehung erforderlich machen. WĂ€hrend jede Situation und jeder Hund einzigartig sind, ist der SchlĂŒssel zur erfolgreichen Hundeerziehung stets BestĂ€ndigkeit und Geduld. Du musst bereit sein, deinem Hund Zeit zu geben, zu lernen und gute Gewohnheiten zu entwickeln. 

Denke immer daran, dass es nie zu spĂ€t ist, mit der Erziehung eines Hundes zu beginnen, egal wie alt er ist. Dein vierbeiniger Freund ist immer bereit zu lernen und sich zu Ă€ndern, solange du bereit bist, die Zeit, Geduld und das Engagement aufzubringen, die fĂŒr eine erfolgreiche Hundeerziehung erforderlich sind.

Wie lange dauert es bis ein Hund richtig erzogen ist?

Der Prozess der Hundeerziehung variiert stark und hĂ€ngt von verschiedenen Faktoren ab. Es gibt keine spezifische Dauer, aber im Durchschnitt kann gesagt werden, dass ein grundlegendes Training etwa sechs Monate in Anspruch nimmt, vorausgesetzt, es wird konsistent und regelmĂ€ĂŸig geĂŒbt.

Das Alter des Hundes spielt auch eine SchlĂŒsselrolle in der Hundeerziehung. Welpen benötigen in der Regel lĂ€nger, um FĂ€higkeiten zu erlernen und zu beherrschen als Ă€ltere Hunde.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Hundeerziehung ist die Art der Ausbildung und die Methode, die verwendet wird. Die positive VerstĂ€rkung ist eine effektive Methode, die das Lernen beschleunigen kann, wĂ€hrend negative VerstĂ€rkung das Lernen verlangsamen kann. Die Persönlichkeit des Hundes und die Rasse können ebenfalls einen großen Einfluss auf die Dauer der Ausbildung haben. Einige Rassen sind einfacher zu trainieren als andere, und jeder Hund hat seine eigenen einzigartigen Eigenschaften und Neigungen.

Die Hundeerziehung ist ein kontinuierlicher Prozess, der Engagement und Ausdauer erfordert. Es gibt keine schnelle Lösung oder einen allgemeingĂŒltigen Ansatz, wenn es um die Hundeerziehung geht. Vergiss nicht, dass das Ziel nicht nur darin besteht, einen “gut erzogenen” Hund zu haben, sondern einen glĂŒcklichen, gesunden und gut angepassten Hund, der Teil der Familie ist und sich in seiner Umgebung wohlfĂŒhlt.

Was ist wichtig in der Hundeerziehung?

In der Hundeerziehung gibt es verschiedene SchlĂŒsselelemente, die beachtet werden mĂŒssen. Erstens muss die Konsequenz im Training eine zentrale Rolle spielen. Du kannst das Verhalten deines Hundes nicht effektiv steuern, wenn du nicht konsequent mit deinen Regeln und Befehlen bist. 

Zweitens spielt die Geduld eine riesige Rolle. Die Hundeerziehung kann eine Herausforderung sein und es braucht Zeit, bis der Hund die Befehle richtig versteht und umsetzt. Gib deinem Hund die Zeit, die er braucht und sei bei Fehlern geduldig und verstÀndnisvoll. 

Drittens, Geduld und Konsequenz sind allerdings nicht so effektiv, wenn nicht auch Lob und Belohnung zum Einsatz kommen. Positive VerstĂ€rkung ist ein wichtiges Werkzeug in der Hundeerziehung, da die meisten Hunde eher gewĂŒnschtes Verhalten wiederholen, wenn sie belohnt werden. 

Letztens spielt die Beziehung zwischen dir und deinem Hund eine entscheidende Rolle. Ein Hund lernt am besten in einem sicheren und vertrauensvollen Umfeld. BemĂŒhe dich also, eine starke Bindung zu deinem Hund aufzubauen und eine AtmosphĂ€re des Vertrauens und der Sicherheit zu pflegen. 

Mit diesen SchlĂŒsselpunkten wird die Hundeerziehung zu einer freudigen und effektiven Erfahrung fĂŒr dich und deinen vierbeinigen Freund. Wende diese Tipps an, um das Beste aus der Hundeerziehung herauszuholen.

Was sollte ein Hund als Erstes lernen?

In der Hundetrainer-Perspektive ist es entscheidend, den Welpen bereits im jungen Alter grundlegende Kommandos und Verhaltensweisen beizubringen. Diese Hundetraining-Phase legt das Fundament fĂŒr die Kommunikation zwischen dir und deinem Welpen und ist das Erste, das dein Hund lernen sollte. Zumeist stehen die einfachen Befehle „Sitz“ und „Platz“ an erster Stelle. Die Verbindung eines verbalen Befehls und dem gewĂŒnschten Verhalten hilft dem Hund zu verstehen, was von ihm erwartet wird. Belohnungen sind ein wichtiger Bestandteil in der Hundeerziehung, um positive Verhaltensweisen zu fördern. Beim „Sitz“-Kommando kann ein Leckerli ĂŒber den Kopf des Hundes gehoben werden, bis er sich hinsetzt. Danach sollte er sofort belohnt werden. 

Sobald dein Hund die Grundbefehle beherrscht, kann das Training erweitert werden. Hierzu zĂ€hlen beispielsweise der Abruf (“Hier”), das Gehen an lockerer Leine oder das Bleiben auf Distanz. Die richtige Motivation und Geduld spielen in der Hundeerziehung eine entscheidende Rolle. Es ist wichtig, dass das Training sowohl fĂŒr dich als auch fĂŒr deinen Hund positiv und stressfrei bleibt. Denke daran, der beste Weg zum Erfolg in der Hundeerziehung ist eine gute Verbindung zu deinem Hund. Zum Schluss, vergiss nicht, dass jedes Hundetraining auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt basiert. Dein Hund sollte dich als Leittier ansehen, dem er folgen und dem er vertrauen kann. Daher musst du ihm zeigen, dass du dieses Vertrauen verdienst: durch Liebe, Geduld und Konsequenz.

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